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Sommerpause 2 – Fotos Zoo

Der große Countdown läuft und auch diese Woche gibt es hier nur ein paar Bilder. Heute sind es Fotos von unserem letzten Ausflug in den Zoo.

Und wer errät wo wir da sind?

Eure Sonja

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Sommerpause – Fotos Antwerpen

Wie ihr letzte Woche (hier) bereits gelesen habt, bin ich derzeit doch recht eingespannt in die Hochzeitsvorbereitungen. Nun sind es nur noch 1 ½ Wochen und ich komme leider nicht wirklich dazu etwas für den Blog zu basteln und schreiben. Deshalb gibt es heute und auch nächste Woche keinen großen Text oder Anleitungen, sondern nur ein paar Fotos die wir mit unserer neuen Kamera gemacht haben. Nach dieser kurzen Blogpause geht es dann am 25.7. wieder los. Da seht ihr dann die ganzen Projekte für die Hochzeit, die ich euch jetzt leider noch nicht zeigen kann.

Bis dahin hoffe ich, euch gefallen die Fotos und gehe mal wieder an die Arbeit,

eure Sonja

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Hier seht ihr ein paar Fotos von unserem langen Wochenende in Antwerpen. Es ist ganz schön, aber hat wirklich sehr sehr viele Baustellen. Wir haben schon Witze darüber gemacht, dass man eigentlich in ein paar Jahren nochmal kommen müsste, wenn sie endlich fertig sind mit bauen 😄.
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Muffige Stoffe

Auf der Suche nach einem Thema für den heutigen Beitrag habe ich mich letzte Woche gefragt, was ich eigentlich den ganzen Tag mache (außer zu arbeiten und die Hochzeit zu planen).

Als ich so durch mein Bastelzimmer blickte, ist mir da direkt der große Wäschekorb aufgefallen. Vor fast zwei Monaten habe ich von meiner Oma drei Kisten mit Stoff bekommen. Sie hatte aussortiert, weil sie mit ihren zittrigen Fingern einfach nicht mehr richtig nähen kann. Die Stoffe lagen lange im Keller und als ich die Kisten ausgeräumt habe, bin ich dann fast umgekippt, weil die Stoffe so muffig und eklig rochen. Also ist alles erst mal in die Waschküche gewandert. Ich bin echt froh, dass wir die haben. Mein Mann ärgert sich zwar, dass dort ein riesiger Haufen Stoffe liegt, aber was soll‘s 😁.

Einige wenige Stoffe waren bereits nach einem Mal heiß waschen wieder in Ordnung. Aber den Großteil der Stoffe habe ich nun schon einige Male gewaschen. Bei mindestens 60 teils 90 Grad, mit Soda, zuletzt mit Hygienespüler. Egal ob im Trockner oder draußen in der Sonne getrocknet, der muffige Geruch ist zwar teils besser aber keinesfalls weg.

Mittlerweile bin ich mit meinem Latein am Ende, aber einfach wegwerfen möchte ich die Stoffe auch nicht. Teils sind es noch neu verpackte Stoffe und teils haben die Stoffe einen Erinnerungswert, da es mal ein Oberteil oder Ähnliches war, das man von Oma kennt.

Nach etwas Recherche im Internet bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich die Stoffe mit Essig waschen werde und wenn das nicht hilft, werde ich das Ganze etwas in Soda oder Essig einweichen. Das habe ich bisher vermieden, weil ich Schäden an den Stoffen vermeiden wollte. In den meisten Beiträgen zum Thema „Muff“ hieß es, dass es nur oft genug gewaschen/eingeweicht werden muss. Einige haben gesagt, man soll es einfach wegwerfen. Ich versuche weiter mein Glück, den Muff rauszubekommen. Habt ihr vielleicht noch Tipps oder Ideen?

Eure Sonja

Allgemein · DIY

Drechseln (Keller-Reihe)

Wie ich bereits erwähnt habe, werkelt mein Mann viel mit Holz. Zu seinem Uni-Abschluss hat er die alte Drechselbank von seinem Vater bekommen, die nach dem Umzug ins Haus auch endlich Platz bei uns hat.

An der Drechselbank ist neben vielen Schalen auch schon das eine oder andere praktische Stück entstanden das gerade gebraucht wurde, wie zum Beispiel die Rolle für den Fotohintergrund (hier).

Dabei habe ich ein paar Fotos gemacht, um einfach mal kurz zu zeigen und zu erklären, was Drechseln überhaupt bedeutet.

Beim Drechseln oder „Holz rund machen“, wie mein Schwiegervater zu sagen pflegt, kann man mit Hilfe einer Drechselbank aus Holz runde Objekte „drehen“.

gedrechselteSchalen

Was kann man alles drechseln? Schalen oder Kerzenständer sind die klassischen Anfängerobjekte; Kugeln, Ostereier, Pilze und andere Deko-Objekte; Mühlen, Stifte und Kreisel die Alltagsgegenstände. Dies ist natürlich nur eine kleine Auswahl. Im Prinzip kann man alles drechseln was irgendwie rund ist.

Zu allererst braucht man natürlich das passende Holz. Dieses sollte nicht zu weich sein. Viele bevorzugen trockenes Holz, weil es seine Form behält. Bei frischem noch nassem Holz, verändert sich die Form des gedrechselten Objektes während es trocknet. Das kann gerade bei Schalen sehr schöne Formen geben, ist bei anderen Sachen etwas unpraktisch. Für schöne Formen und Muster wird häufig gestocktes Holz, also leicht von einem Pilz zersetztes Holz, verwendet. Dieses Holz ist dann nicht mehr so stark, hat aber wunderschöne Musterungen.

HolzAbsägen

Das ausgewählte Holz muss dann in der richtigen Größe zunächst vom Stamm abgesägt werden (bei uns wird noch alles per Hand gesägt). Danach werden evtl. auch einige weitere formgebende Stücke abgesägt, wie z.B. zu große Kanten.

Bei unserem Stück, welches ihr auf den Fotos seht, war das alles nicht nötig, da wir einen Stamm in der passenden Größe für die gebrauchte Rolle hatten. So musste dieser Stamm nur noch wirklich „rund“ gemacht werden und eine Vertiefung für das Seil bekommen.

Spannfutter

Das ausgewählte Stück Holz (bei uns war es gestockte Birke) wird mittels eines angeschraubten Spannfutters in die Drechselbank eingespannt.

Mit Hilfe der Werkzeugauflage (im Foto vorne zu sehen) kann dann das Drechseleisen ruhig gehalten werden. Hier gibt es für jeden Anwendungsfall ein anderes Drechseleisen: große Röhren für die grobe Form, feine Röhren um z.B. Schalen auszuhöhlen, Meißel für eine schöne Oberfläche und Abstecher um scharfe Kanten zu erzeugen, um nur einige aufzuzählen.

HolzEinspannen

Und dann geht das Drechseln los, Maschine an zunächst bei geringer Drehzahl, bis das Holzstück wirklich rund ist. Bei der Arbeit gibt es mächtige Schläge, die man nicht nur hört, sondern auch gut in den Armen merkt. Wenn es an die schöne Oberfläche geht, kann die Drehzahl dann hochgedreht werden. Oder wie mein Mann so schön sagte „Nach rund kommt glatt“.

HolzRund

Dabei entsteht ein ganz schöner Haufen Späne und je nach Holz riecht dann der ganze Kellerraum nach Zitrone (bei Zypresse) oder auch einfach nur eklig (bei Rubinie).

Ich hoffe euch hat der kleine Einblick gefallen. Es gibt im Internet auch eine Menge tolle Videos, auf denen man sich das Drechseln ansehen kann. Ich finde es wirklich beeindruckend, aber ich bleibe doch lieber bei meinen Materialien 😉

Eure Sonja

Allgemein · DIY

Bastelsonntag

Wie ich hier bereits erwähnt habe, hatte ich vor 2 Wochen ein bastelreiches Wochenende. Hier erzähle ich euch nun von unserem Bastelsonntag.

In unserem Freundeskreis verschenken wir vorzugsweise „Events“, bei denen wir gemeinsam etwas machen. Da eine Freundin von uns sehr gerne  Ohrringe und Ketten mag und diese auch oft wechselt, oft auch gekaufte DIY Stücke trägt, sind wir auf die Idee gekommen, gemeinsam mit ihr Schmuck zu basteln. Die ersten Bastelteile für Ohrringe und einen Materialgutschein haben wir ihr im Januar geschenkt. Nun hatten wir endlich einen gemeinsamen Termin gefunden, an dem wir gemeinsam basteln konnten. Da ich sehr viel Material und den Platz habewurde bei uns gebastelt. Die Jungs konnten ihr eigenes Programm machen und die Mädels konnten basteln. Da mein jüngstes Patenkind (4 ½ Monate) dabei war, haben wir uns allerdings im Wohnzimmer an den großen Tisch gesetzt und sind nicht in mein Bastelzimmer. Was ja beim Perlenschmuckbasteln auch kein Problem ist. Hier werden im Prinzip nur eine große Tischfläche und das Material gebraucht, welches gut transportabel ist. Das ist alles etwas einfacher als beim Nähen 😉

Während die Mädels am Basteln waren, habe ich mich als Babysitter betätigt und schlaue Sprüche abgegeben.

Selbst wenn man ungefähr weiß, welche Farben man gerne hätte, gibt es doch so viele Kombinationsmöglichkeiten, so dass man die meiste Zeit mit Überlegungen und Ausprobieren von Möglichkeiten beschäftigt ist.

PerlenZurechtLegen

So kam es, dass von den vielen Ideen am Ende doch nur jeweils eine Kette entstanden ist. Aber die beiden haben sich riesig über ihre neuen selbstgemachten Ketten gefreut.

Ich finde es immer wieder schön, gemeinsam mit anderen zu basteln und freue mich riesig, dass wir jetzt hier so viel Platz haben, dies auch umzusetzen. Auch dass die Jungs genug Raum haben, sich zu beschäftigen.

Vielen Dank ihr Lieben für das schöne Wochenende! Das schreit nach Wiederholungen! 😀

Bastelt ihr auch so gerne gemeinsam mit anderen? Oder seid ihr lieber alleine, wenn ihr kreativ seid?

Eure Sonja

Allgemein · DIY · Upcycling

Sommermesse

Das letzte Wochenende war ein sehr bastelreiches Wochenende. Heute möchte ich euch von der Bio-Regio-Fairen-Sommermesse in Darmstadt erzählen, auf der ich am Samstag war.

Dort haben wir als „Selbstgemachtes“ (hier&hier) eine Bastelmitmachecke betreut.

Schild

Da man sich auf so einer Messe ja meist nicht ewig an einem Stand aufhält, haben wir Bastelprojekte gesucht, die schnell und einfach sind und die man auch gut mitnehmen kann. Da das Ganze ehrenamtlich lief, sollte es auch so günstig wie möglich sein. Also haben wir uns für ein paar Upcycling-Ideen entschieden, da so die Materialien so gut wie alle vorhanden waren.

Gebastelt werden konnten bei uns:

  • Windlichter und Vasen aus Babybreigläsern
  • Ketten und Armbänder aus selbstgemachten Papierperlen

Arbeitsplatz

Zum Verzieren der Gläser haben wir einfach Papier und Stoffreste mitgenommen, sowie ein paar Bänder (z.B. von Geschenken).

Für die Papierperlen haben wir ausrangierte Broschüren und Bücher zerschnitten, dann noch ein paar Schaschlikspieße und das Rollen konnte losgehen.

Geklebt haben wir alle diese Projekte mit Holzleim, der somit das einzige zu besorgende Material war.

Insgesamt sind viele vorbeigekommen und haben sich vor allem unseren Materialtisch angeschaut und sich sicher gewundert, was das soll.

Materialecke

Einige haben auch gefragt, was für ein Verein wir sind und wo wir sonst zu finden sind. Nur wenige haben sich wirklich zu uns gesetzt, um etwas zu basteln. Die vierjährige Tochter unserer Standnachbarn hat sich allerdings sehr gefreut und hat alles was wir zu bieten hatten (teils mehrfach) gebastelt. Da mussten wir uns am Ende sogar noch etwas Neues überlegen, damit es für sie nicht langweilig wurde ;-). So konnte sie mit den vorhandenen Papier- und Stoffresten sowie Karteikarten eigene Postkarten basteln (hier).

Messestand

Insgesamt war es sehr schön und es hat viel Spaß gemacht, mit den Kids zu basteln und sich mal die anderen Stände anzuschauen. Aber leider war es ziemlich warm. Vermutlich haben sich deshalb auch später nicht mehr viele zu unserem Stand nach hinten verirrt. Es war also ein schöner aber anstrengender Basteltag.

Und nächste Woche lest ihr dann von unserem Bastelsonntag mit Freunden bei uns zu Hause,

eure Sonja

Allgemein · DIY

Outdoorbasteleien

Wir haben letztes Jahr zu Weihnachten ein schönes Outdoorwochenende mit „Kursen“ im Feuermachen und Schnitzen verschenkt. Nun war es soweit, das Wetter hat mitgespielt und wir sind auf einen wunderschönen Grillplatz im Hunsrück gefahren, um dort gemeinsam ein schönes Camping/Outdoor-Wochenende zu verbringen.

Was macht man da so den ganzen Tag?

Neben der Bastelei am optimalen Schlafplatz (das war die Gelegenheit, vor der großen „Hochzeitsreise“ noch einmal den Campingausbau unseres Autos zu testen), geht es vor allem ums Kochen und Essen. Dazu braucht es natürlich auch ein Feuer. Also wurde Holz gehackt und gesägt und dann gab es einen „Kurs“ im Feuermachen ohne Feuerzeug/Streichhölzer. Ein Feuerstahl zum Funken machen und dann das richtige Setting aus leicht brennbaren Naturmaterialien wie Birkenrinde, Kienspahn und Trocknerflusen und schon hatte man ein paar kleine Flammen.

Zwischen den Mahlzeiten blieb dann auch schon mal etwas Zeit übrig, um vor sich hinzuwerkeln. Da bat es sich draußen natürlich an, etwas zu machen, was man normalerweise nicht im Wohnzimmer macht, z.B. Schnitzen.

SchnitzenMitDerAxt

Da gab es dann gleich den zweiten „Kurs“, was braucht man alles, welches Holz nimmt man am besten und wie bereitet man es für das eigentliche Schnitzen mit der Axt vor. Und dann ging es ans Schnitzen, wie hält man Holz und Messer am sichersten (trotzdem die Schnittschutzhandschuhe nicht vergessen!) und zack hatte man schon seinen Löffel oder Pfannenwender oder eben eine Mischung.

LöffelWender

Außerdem hatten die Jungs ihre RC Crawler dabei und hatten mit den „kleinen“ Autos einen Riesenspaß auf dem Grillgelände, da es wirklich alles zu bieten hatte: Wald, Wiese und sogar einen kleinen flachen Bach.

RCAuto

So verging das Wochenende wie im Flug und ich kann sagen, dass es ein schönes, entspanntes Wochenende war. Ohne Handy (da kein Netz), einfach mal die Natur genießen, ist schon was Feines.

Schöne Grüße,

eure Sonja