Allgemein · DIY · Upcycling

Bastelwochenende

Stivi und zwei weitere Jungs haben letztes Jahr in einem Schmiedekurs Messerklingen geschmiedet. Zu einem richtigen Messer fehlte da natürlich noch der Griff. Da Stivi dazu alles Nötige hat, haben die Drei schon eine ganze Weile ein Wochenende gesucht, an dem hier der Messergriff-Bau vonstattengehen kann. Nun war es endlich soweit und das Bastelwochenende konnte starten. Damit die Freundinnen nicht allein daheimsitzen müssen, habe ich auch mein Bastelzimmer angeboten. Eine Freundin kam dann auch mitsamt ihrer Nähmaschine mit.

Da ich gerade kein wirkliches Nähprojekt hatte, war es die Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme der liegengebliebenen Reparaturarbeiten/Bastelprojekte zu machen. Und siehe da, auf einmal hatte ich eine ganze Liste mit Dingen, die ich an dem Wochenende machen wollte/sollte 🙈.

Samstagmittag ging es dann los. Während die Jungs direkt runter in den Keller sind, haben wir Mädels erstmal gequatscht, Mittagessen gemacht und gegessen. Die Jungs waren unten so ins Werkeln vertieft, dass sie noch nicht an Essen dachten. Also saßen wir da und haben uns am Mittagstisch verquatscht. Zuerst mussten wir dann aber auch noch für ein Geschenkeprojekt zum Baumarkt. Als wir wieder zurückkamen, waren dann auch die Jungs aus dem Keller zurück, der Magen knurrte. Nach einer ersten Stärkung konnte dann das Geschenkeprojekt im Keller angegangen werden. Da fünf Leute eindeutig zu viele in dem kleinen Kellerraum sind, bin ich währenddessen in mein Bastelzimmer gegangen, um ein liegengebliebenes Projekt noch schnell fertig zu machen. Doch als die anderen im Keller fertig waren, war es dann auch schon wieder Zeit zum Abendessen und Feierabend war angesagt.

Da es am Samstag etwas länger ging, konnten wir am Sonntag auch erst gegen Mittag starten. Immerhin knapp 2 Stunden konnten wir nähen, bis die Jungs dann im Keller fertig waren und so langsam Richtung Heimat wollten. Aber das hat zumindest gereicht, dass ich ein Projekt, welches gar nicht auf meiner Liste stand, komplett machen konnte und ein weiteres von der Liste immerhin anfangen. Aber auch die Jungs konnten nicht alles machen, was sie sich vorgenommen hatten. Nur das Hauptprojekt ist fertig geworden. Es könnte also womöglich noch eine Fortsetzung geben ^^

Da ich dann schon so im Kreativmodus war, habe ich dann auch abends an einem weiteren angefangenen Projekt weiter gewerkelt. Updates von solchen im Blog beschriebenen Projekten gibt es dann übrigens immer wieder mal auf Facebook. Es lohnt sich also, mir auch dort (Facebook-Link) zu folgen ;).

Alles in allem, war es ein wirklich schönes Wochenende, ich weiß nun, dass man gut mit zwei Nähmaschinen arbeiten kann und sogar noch Platz für eine weitere wäre. Und ich habe wieder einmal gemerkt, wie schön es ist, beim Werkeln ab und an etwas quatschen zu können, die Werke zu zeigen und sich auszutauschen. Ich wünsche mir das für das neue Bastelzimmer viel öfter. Da trifft es sich gut, dass der erste Gutschein für ein Bastelwochenende bei uns auch schon verschenkt wurde 😀 (Beitrag dazu folgt also 😉 ).

Ich finde es immer wieder erstaunlich, was für tolle Projekte so aus dem Keller kommen. Was für tolle Sachen Stivi so aus Holz zaubert. Deswegen habe ich jetzt überlegt, ob ich eine neue Kategorie mit seinen Projekten aufmachen soll. Würdet ihr gerne mehr über Holzprojekte lesen?

Ich freue mich über eure Meinungen,

eure Sonja

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Saisonale Deko und Basteleien

Geschafft, Fastnacht ist vorbei. Ich bin ja nicht so der Fastnachter; Verkleiden und der ganze Kram gefällt mir nicht wirklich. Nun wohnen wir jetzt aber in einer Gegend, in der man an diesem Thema einfach nicht vorbei kommt. Wir haben uns so gut es geht gedrückt, die letzten beiden Tage zuhause geblieben (nichts in der Welt hätte mich da zur Arbeit in die Mainzer Innenstadt getrieben!) und auch ansonsten einfach jedes Plakat und jede Deko ignoriert.

Dabei bietet die Fastnacht ja eigentlich so viele tolle Möglichkeiten zum Basteln! Man muss eben nur jemanden haben, der die Verkleidungen auch anzieht und mit der Deko das Haus verschönert :/

Aber es gibt ja noch mehr saisonale Anlässe, die ich einfach übergehe, obwohl es Potential für schöne Basteleien hat: Valentinstag zum Beispiel oder Halloween (schon wieder dieses Verkleiden ;)). Ostern übergehe ich zwar nicht, aber dekorieren tue ich trotzdem nicht.

Nur Weihnachten wird auch bei uns dekoriert. Und da ich jetzt mehr Platz zum Dekorieren habe, kann ich auch mal wieder etwas Neues dazu basteln. Wobei es da auch schöner ist, ein durchgängiges Thema und nicht so viel Zusammengewürfeltes zu haben (so wie es jetzt gerade ist). Ich finde es aber zu schade, die alten Sachen wegzuwerfen und verkauft bekomme ich sie auch irgendwie nicht wirklich :/

Vielleicht dekoriere ich ab jetzt das Haus ganz dezent wenigstens nach den Jahreszeiten. Da muss ich dann nicht ständig umdekorieren (das macht mir derzeit irgendwie noch nicht wirklich Spaß). Die Haustür wäre da ein guter Kandidat, den ich gerne schmücken würde, da ist mir bisher nur noch nicht viel dafür eingefallen. Der Garten soll nur mit wenigen Sachen dekoriert werden, hier kommt es auf das Praktische an und Blumen sind ja eigentlich schon Deko genug 😉 Dazu wird es dann hier immer wieder mal etwas in der Garten-Reihe (erster Beitrag) geben.

Innen muss ich sehr sparsam mit Dekosachen umgehen, Stivi mag das nicht so. Und es ist ja auch unpraktisch, wenn alles voll steht und nur einstaubt. Und die meisten Flächen (Regale, Schränke) sind nun mal auch Gebrauchsflächen, wo rumstehende Sachen nerven.

Wie handhabt ihr das so? Gar nicht dekorieren, nur nach Jahreszeiten oder nehmt ihr wirklich jedes Event mit und dekoriert oft um? Und habt ihr Tipps für meine Haustür?

Ich freue mich über eure Kommentare,

eure Sonja

Allgemein · DIY

Häkelfuchs

Kennt ihr das? Ihr wisst schon seit ewigen Zeiten (bei mir seit über einem Jahr), dass ihr etwas Bestimmtes basteln und verschenken wollt. Aber irgendwie kommt man nie dazu und so kommt der Tag des Schenkens immer näher und gebastelt hat man immer noch nicht.

Ich hatte mir vor über einem Jahr vorgenommen, einem Freund zum Dreißigsten Geburtstag (Anfang 2018) einen Häkelfuchs zu schenken….war ja noch viel Zeit…gegen Ende des Jahres habe ich mir überlegt, das Projekt über Weihnachten mit zu meiner Familie zu nehmen. Dort habe ich schon oft gehäkelt und das kann man auch gut machen, wenn nebenbei gequatscht wird. Nun ja, ich war Weihnachten irgendwie sehr selten bei der Familie und wenn, dann war der kleine Neffe oder die Gesellschaft der anderen eben viel wichtiger. So lag das Projekt also mit nur wenigen gehäkelten Reihen weiter hier. Der Geburtstag ging rum und eine Woche vor einem anderen Termin, an dem ich den Beschenkten sehen würde, wurde mir klar, dass es nun höchste Eisenbahn wird. Der kleine Fuchs besteht aus sechs Teilen, na dann muss ich eben pro Tag ein Teil häkeln. Ambitionierter Plan, vor allem da mir beim Häkeln irgendwann die Finger weh tun. Ich häkle wohl sehr fest und eng, daran könnte es liegen. Aber es anders zu machen, fällt mir doch sehr schwer, außerdem gefällt es mir nicht, wenn beim Ausstopfen die Watte durch die Löcher kommt.

Nun aber erst einmal zum Fuchs. Ich habe mir vor Jahren ein Häkelset gekauft. Diesen habe ich dann bei der Familie gehäkelt und irgendwie fand jeder diesen Fuchs so schön. Also habe ich mir neue Wolle besorgt und den Fuchs noch weitere Male nachgemacht und verschenkt. Und zwar auch in ungewöhnlichen Fuchsfarben. Die Cousine meines Freundes fand den Fuchs so super, dass ich ihr einen (auch in einer Express-Häkelaktion) in blau gehäkelt habe. Dieser hatte dann bei einer Familienfeier zusammen mit meinem Fuchs (der Prototyp) eine Fotosession. Dabei sind so viele schöne Bilder rausgekommen, dass meine Schwiegereltern da direkt ein kleines Fotobuch daraus gemacht haben.

Der kleine Fuchs war/ist also sehr beliebt, also habe ich mich letzte Woche jeden Tag hingesetzt und habe gehäkelt. Zwischendrin auch immer mal was anderes gemacht (zum Beispiel diesen Text geschrieben), um die Finger zu schonen. Meine Fingerkuppen werden vom vielen Häkeln immer ganz empfindlich. Deshalb ist es auch gut, mal einen halben Tag dazwischen Pause zu haben. Am Ende wurde es dann doch noch ziemlich knapp. Ein Bein oder Arm pro Tag war gut machbar, aber das größte Teil (der Kopf) kam dummerweise erst am Ende. Dafür habe ich dann zwei Tage gebraucht und auf der Fahrt nach Darmstadt dann die letzten Teile aneinandergenäht. Aber er wurde fertig!

Teile
Einzelteile

Was ich mit der Zeit gelernt habe/Häkeltipps:

  • Bei zwei Farben den mitgeführten Faden locker genug lassen, damit er nicht die Form verzieht (siehe den Bauch des orangenen Fuchses).
  • Den Abschlussfaden lang genug lassen, damit die Teile auch gut aneinander zu nähen sind.
  • Ich mag Fadenringe lieber als den Anfang mit Luftmaschen (diese haben ein zu großes Loch für meinen Geschmack).

Ich habe jetzt den letzten Fuchs mit den Resten von Vlieseline befüllt. Auseinander zupfen und fertig ist die Stopfwolle. So können auch solche Reste noch sinnvoll verwendet werden.

Geht es Euch auch so bei Euren Projekten, dass es manchmal mit der Zeit zu knapp wird? Welche Express-Bastelaktionen habt ihr schon so gemacht? Ich freue mich wie immer über Kommentare!

Eure Sonja

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Weihnachts-& Geschenkeresümee

FROHES NEUES JAHR 2018!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Nachdem ihr letzte Woche etwas über die guten Vorsätze lesen durftet (hier), gibt es diese Woche ein kleines Resümee zu Weihnachten.

Natürlich freue ich mich immer riesig über Geschenke, aber ich finde es auch super, wenn meine Geschenke gut ankommen. Ich mache mir ja recht viele Gedanken, was den Beschenkten denn wirklich gefallen könnte. Und wenn ich dann merke, dass ich den richtigen Riecher hatte und das Geschenk gut ankommt, ist das ein toller Erfolg für mich.

Und da ja mittlerweile auch alle Geschenke bei ihren Empfängern angekommen sind, kann ich hier auch etwas darüber schreiben 😉:

Wie jedes Jahr gab es für meine Familie (Tanten und Omas) selbstgemachte Kerzen, da diese auch so fleißig für mich Kerzenreste sammeln. Für die engsten Freunde gab es Kerzen und selbst karamellisierte Nüsse (was für eine klebrige Angelegenheit!).

Meine großen Cousinen wurden mit den selbstgemachten Abschminkpads und Kaffee-Salz-Öl-Peeling versorgt und die kleinen Cousinen haben selbstgemachte Knetseifen und Schlüsselbänder bekommen.

Für meine Schwägerin und ihren Mann haben wir eine große alte Truhe über ebay Kleinanzeigen erstanden. Diese haben wir erst einmal nur saubergemacht. Falls die zwei die Truhe umgestalten wollen, helfen wir da aber natürlich. Außerdem haben sie von uns noch „Naturkosmetik“ bekommen; ein selbstgemachtes Bartöl und eine feste Handcreme. Das kam super an, da meine Schwägerin Schwierigkeiten mit ihrer Haut hat. Ich hoffe, sie kann es lange problemlos verwenden.

Außerdem haben wir für Weihnachten wieder etwas Eierlikör selbstgemacht. Leider ist der dieses Jahr nicht so gut weggegangen, da wir nur selten alle abends zusammen waren. Aber lecker war er!

Bekommen haben wir dieses Jahr vor allem praktische Dinge fürs Haus: neue Stühle, Bücher zum Gartenbau und dergleichen. Das einzige was ich zum Basteln bekommen habe ist dafür aber wirklich etwas ganz Besonderes. Eine Freundin hat aus Indien und Nepal Stoffe und einen Druckstock (=Stempel) mitgebracht. Für den feinen Stoff muss ich mir etwas Außergewöhnliches einfallen lassen.

Nächste Woche in einem extra Beitrag werde ich dann die Kantholz-Schneemänner vorstellen, die ich für meine Mama gebastelt habe. Also schaut auch nächste Woche wieder rein 😉,

eure Sonja

 

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Vorsätze 2018

Die Feiertage sind vorbei und es geht in großen Schritten Richtung 2018. Eine Zeit in der man viel über das Erreichte des vergangenen Jahres und über die Ziele des nächsten Jahres nachdenkt.

Ich weiß, das Thema „Vorsätze fürs neue Jahr“ gibt es nun überall zu lesen. Aber für mich und den Blog ist es nun mal das erste Mal. Die Liste der guten Vorsätze ist oftmals lang. Auch bei mir steht das eine oder andere . Neben den üblichen Verdächtigen „Abnehmen“ und „mehr Sport machen“ habe ich dieses Jahr einige speziellere Vorsätze.

Zunächst einmal die restlichen Umzugskisten ausräumen und die Haus-Umzugs-Liste abarbeiten, Ordnung in die angefangenen Projekte bringen (den Stapel also endlich mal abarbeiten).

Oder wenn es um den Blog geht, dass ich endlich wieder die Texte frühzeitig schreibe, damit meine liebe Mama nicht so einen Stress mit dem Korrekturlesen hat. Außerdem möchte ich mich mehr mit den Funktionen des Blogs auseinandersetzen und z.B. ein Archiv einrichten 🙈.

Aber ganz oben auf dieser Liste steht für 2018 der neue Job. Wer zum 1.1. einen neuen Job anfängt, für den wird in diesem Jahr wirklich alles anders. Man hat viele Fragen: Gefällt mir die Arbeit, komme ich mit den Kollegen klar … Es wird also viel Neues für mich im neuen Jahr geben. Da ist es gut, dass die Blogthemen zumindest für die ersten Wochen im neuen Jahr schon stehen und auch die Texte teilweise schon geschrieben sind. Da halte ich mich schon mal an einen der guten Vorsätze und ihr müsst nicht auf eure wöchentliche Post von mir verzichten ;-).

Was habt ihr euch so für das nächste Jahr vorgenommen? Macht ihr euch eine Liste mit guten Vorsätzen oder könnt ihr auch die meisten vom letzten Jahr einfach übernehmen? 😀

 Freue mich über eure Kommentare,

eure Sonja

GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR
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Selbstgemacht – Abschluss 2017

Eigentlich sollte hier ein Bericht über unseren Selbstgemacht-Dezember-Termin stehen.

Dem einen oder anderen ist vielleicht aufgefallen, dass es auch im November keinen Beitrag zum Workshop gab. Leider musste der Termin zum Adventskalender basteln wegen Krankheit ausfallen und auch gestern waren Johanna und ich ausgeknockt. Das ist wirklich sehr schade, das Thema war Weihnachtskarten und Geschenkanhänger basteln und ich hatte auch das gesamte Material schon bereitgelegt. Aber was will man machen, Winterzeit ist eben auch Erkältungszeit.

Nach nur zwei Terminen müssen wir uns nun also überlegen, ob wir die Workshops im neuen Jahr weitermachen wollen. Generell macht es ja schon Spaß. Wobei schon ein Termin im Monat recht anstrengend ist vorzubereiten und zu koordinieren. Da auch nur wenig Leute zu unseren ersten beiden Terminen kamen, haben wir uns dazu entschlossen, die regelmäßige Selbstgemacht-Reihe erst einmal auf Eis zu legen. Es ist aber geplant, noch ab und zu einen Workshop anzubieten, wenn wir gerade ein besonders spannendes Thema haben.

Selbstgemacht hat einfach noch keine große Reichweite damit die Termine entsprechend besucht sind. Was aber in dem Fall gut ist, da wir so das Experiment auch einfach wieder beenden können ohne eine enttäuschte Community.

Eine Bekannte hier in Rheinhessen hat mich gefragt, ob ich denn Kinder-Bastelkurse geben würde. Sie wäre für ihre Kinder schon auf der Suche gewesen, hätte aber nichts gefunden. Auf dem Land ist die Zielgruppe natürlich eine etwas andere. Fahren die Leute auch einige Kilometer, damit das Kind so einen Kurs machen kann? Muss man sich dann auch für die Erwachsenen etwas überlegen, was die in der Zeit machen können? Vielleicht einen „Mutter-Kind-Kurs“? Was auf jeden Fall feststeht ist, dass man hier anders Werbung machen muss. Hier scheint man nicht so auf Facebook vernetzt zu sein, oder vielleicht habe ich auch nur noch nicht die entsprechenden Gruppen gefunden 😉.

Alles in allem war Selbstgemacht eine tolle und spannende Idee, die wir leider etwas spät (zum Ende meiner Zeit in Darmstadt) hatten. Aber vielleicht gibt es hier ja auch so eine Möglichkeit. Kommt Zeit, kommt Rat – wir werden es sehen 😊.

Falls ihr Tipps und Anregungen zu dem Thema habt, freue ich mich natürlich wie immer über einen Kommentar oder auch eine Nachricht/Mail.

Eure Sonja

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Weihnachtsmarkt

Ich wünsche euch allen einen schönen Nikolaustag!

Wir sind ja im September in das schöne Rheinhessen gezogen. Hier verfolgen wir jetzt immer ganz gespannt, was es so alles gibt. Als im Amtsblatt ein Aufruf an Hobbybastler ging, wurden wir hellhörig. Im Nachbarort gibt es einen kleinen Weihnachtsmarkt, für den Hobbybastler gesucht wurden, die ihre Sachen verkaufen wollen. Es ging ganz speziell an Hobbyleute und selbstgemachte Sachen, nichts Kommerzielles.

Also habe ich mal gefragt, ob ich in Frage komme und zack hatte ich einen Platz dort für einen Stand. Lediglich den Pavillon und die Tische (und die Sachen natürlich) mussten mitgebracht werden. Zum Glück haben wir vor einiger Zeit schon von einer befreundeten WG einen alten Pavillon übernommen und uns im Sommer ein paar Campingtische besorgt. Also war alles da und es musste für den Markt nichts mehr besorgt werden.

Im Prinzip wollte ich den Stand ähnlich aufbauen wie im Zucker (siehe hier), aber dieses Mal habe ich Schilder vorbereitet. Ich habe gelesen, dass das für die Käufer einfacher ist. Und es stimmt schon, ich lese auch lieber ein Schild als jemanden zu fragen.

Der komplette Aufbau ging innerhalb von 1,5 Stunden zu zweit ziemlich gut. Allerdings war es echt kalt, sodass die Feinheiten mit den eiskalten Fingern schon anstrengend wurden. Da wir etwas versteckt im Kirchgarten standen, haben sich zunächst auch nicht wirklich viele Leute zu uns verirrt. Auch das wir vom Weg zur Kirche etwas weiter oben auf der Wiese standen, war vermutlich für einige ein Hindernis.

Zum Glück waren wir mit einer Thermoskanne heißem Tee (der auch nach 7 Std noch heiß war!) und Sandwiches vorbereitet. Mein Nachhilfekind aus dem Ort ist auch vorbeigekommen und hat uns warmen Kakao und Taschenwärmer mitgebracht (Danke!). Gegen Abend sind immer mehr Leute gekommen, dadurch hat man die Kälte nicht mehr so gespürt. Als um acht die ersten Handwerksstände zugemacht haben, hatte Stivi auch keine Lust mehr und wir haben abgebaut. Das ging dann auch recht schnell und um 21.00 Uhr waren wir wieder zuhause.

Insgesamt habe ich auch mehr verkauft, als wir selbst für das Essen und Trinken auf dem Weihnachtsmarkt ausgegeben haben. So gesehen also ein voller Erfolg. Vom Platz im Regal allerdings war es nicht so erfolgreich. Eigentlich habe ich jetzt sogar noch weniger Platz, da eine nette Dame von der Kirche gesehen hat, dass ich aus Kerzenresten neue Kerzen gieße, hat sie mir eine große Tüte Kerzenreste gebracht. Sie haben sie schön gesammelt, wussten aber eigentlich gar nicht wohin damit.

So ist der zweite Versuch, Platz im Regal zu schaffen, auch semi-erfolgreich verlaufen und nun habe ich erst einmal keine Ideen mehr :/

Was habt ihr so für Ideen, ohne gleich einen Dawanda-Shop aufmachen zu müssen? Ich freue mich über eure Anregungen,

eure Sonja

BILDER

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