DIY · Upcycling

Lipbalm (DIY)

Ein einfacher Lipbalm ist schnell selbst gemacht. Auch hier gibt es viele Rezepte im Internet. Ob aus rein natürlichen Zutaten oder eine Variante zum Upcyclen. Hier gibt es wieder ein paar Ideen von mir dazu.

Ich habe schon einige Varianten versucht, von ganz einfachen (Olivenöl + Sheabutter) über ausgefallene (Honig + Zimt) zu upcycling (Vaseline, etwas Öl + etwas Lippenstift). Bei allen wurden die Zutaten im Wasserbad verflüssigt, vermischt und dann in kleine Dosen gefüllt. Die erstgenannte Variante ist leider nicht zu einer homogenen Masse geworden, ist eher flüssig mit „Körnern“ von Sheabutter. Die anderen sind eigentlich immer ganz gut geworden. Bisher habe ich leider noch keine Variante als Lippen“stift“ gefunden. (Habt ihr vielleicht ein tolles Rezept?) Denn eigentlich finde ich diese hygienischer, da man nicht immer mit dem Finger rein muss. Dosen habe ich bisher immer so kleine Probedosen von Freundinnen bekommen oder auch mal kleine gesäuberte Lidschattendosen genommen. Kaufen kann man aber natürlich auch so winzige Schraubdosen; diese sind etwas schöner zum Verschenken. Denn auch das ist eine schöne DIY Idee, die man leicht in einer größeren Menge zum Verschenken machen kann. Probiert es aus!

Ich hoffe, euch hat der vorerst letzte Beitrag zur DIY Kosmetik gefallen,

eure Sonja

Advertisements
DIY

Lotion Bars

Heute gibt es einen neuen Beitrag zur Reihe DIY-Kosmetik.

Ich möchte euch etwas über Lotion Bars erzählen. Im Prinzip ist das eine feste Creme, die beim Erwärmen (Körperkontakt reicht) weich/flüssig wird. Ich mache sie meistens in kleinen Portionen als feste Handcreme, kenne aber auch größere Varianten als Massagebutter. Fährt man mit dem Lotion Bar über die Haut, verteilt sich die Creme und kann dann per Hand weiter eingerieben werden. Rezepte gibt es viele im Netz, das „perfekte“ habe ich bisher noch nicht gefunden. Aber alle, die ich bisher ausprobiert habe, funktionierten. Es ist immer eine Mischung aus festen Bestandteilen (wie z.B. Sheabutter, Kakaobutter, Bienenwachs, Kokosöl) und Ölen. Die Zutaten werden einfach in einer Schale im Wasserbad verflüssigt und vermischt. Für einen schönen Duft am Schluss ein Aromaöl hinzufügen. Danach wird die Mischung in eine Form gegossen. Hier funktionieren Silikonformen für Pralinen prima. Damit erhält man viele kleine Bars, die – in Butterbrotpapier eingeschlagen und mit Washitape verschlossen – super verschenkt werden können. 😉. Viele der Beschenkten haben die Bars dann im Kühlschrank (im Sommer sicher eine gute Idee) oder im Bad liegen. Für diejenigen, die diese gerne mitnehmen wollen, habe ich kleine Dosen (z.B. von Bonbons) gesammelt und mitverschenkt.

Also falls ihr noch eine Kleinigkeit zum Verschenken sucht ist das eine einfache und schöne Sache. Schaut einfach mal im Netz nach passenden Rezepten, für manche muss man kaum Zutaten besorgen,

eure Sonja

DIY · Upcycling

Peelings (DIY)

Ein DIY Peeling ist schnell und einfach gemacht. Es gibt viele Rezepte und Ideen. Für viele davon muss man noch nicht einmal etwas kaufen, da die meisten Zutaten sowieso Zuhause rumstehen. Man kann hier vieles Upcyclen und Dinge verwenden, die sonst sowieso im Müll gelandet wären oder weitere Jahre nur so rumstehen.

Hier gibt es ein paar Ideen:

Die Basis der meisten Peelings sind Salz (oder Zucker) und Öl. Ich verwende lieber Salz, da ich durch die unterschiedlichen Körnungen das Peeling so abstimmen kann, wie ich es gerne möchte. Meist habe ich ein grobes Salz als Grundlage, nehme etwas mittelgrobes und fülle mit feinem Salz auf.

Beim Öl kann so ziemlich alles genommen werden. Öl aus der Küche (z.B. Oliven- oder Sonnenblumenöl), übriggebliebenes Massageöl oder man testet es erst einmal mit Babyöl.

Verpacken

Das Ganze kommt dann in ein einfaches Glas mit Deckel. Am besten eignen sich hier natürlich Gläser mit einer weiten Öffnung. Wenn sie dann auch noch schön aussehen, kann das Peeling auch super verschenkt werden!

Specials

Zu diesen Zutaten werden jetzt alles Mögliche für Farbe und Geruch untergemischt. Wobei ich bei Mischungen immer darauf achte, ein neutrales Öl (Baby- oder Sonnenblumenöl) zu verwenden, damit die besonderen Zutaten auch auffallen. Möglich sind hier Lebensmittelfarben zum Einfärben, verschiedene Gewürze (gut sind hier auch grob gemahlene) oder auch Tee. Außerdem kann hier wunderbar Kaffeesatz wiederverwertet werden. Hier gilt, je gröber er gemahlen ist, desto besser ist natürlich die Peelingwirkung. Ich gebe zum Kaffeepeeling nur wenig (feines) Salz hinzu. Etwa 1/3 Salz und 2/3 Kaffee. Gerüche durch Öl und andere Zusätze gehen durch den starken Kaffeegeruch unter, das kann man sich also sparen.

Fazit

Ich finde das DIY Salz-Öl-Peeling super, da ich danach auf Cremes verzichten kann. Beim Kaffeepeeling sollte beim Abtrocknen aber ein altes Handtuch benutzt werden, da es schon dazu kommen kann, dass man nach dem Duschen etwas abfärbt 😉.

Also, falls ihr irgendwo ein tolles Rezept gefunden habt, probiert es aus, es ist wirklich super einfach und ich finde es besser, als jedes Duschpeeling aus dem Supermarkt! Ich habe natürlich wie immer vergessen Fotos von meinen Peelings zu machen, vielleicht klappt es beim nächsten mal 🙈.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen Lust auf DIY-„Kosmetik machen“, in nächster Zeit findet ihr auch darüber ein paar Beiträge,

eure Sonja

DIY · Upcycling

Upcycling Ideen für Stoffreste

Wer viel näht hat viele Stoffreste…sollte man meinen, aber es gibt so viele Möglichkeiten, was man aus den Resten machen kann! Hier gibt es eine kleine Sammlung an Ideen:

Patchwork

Bisher habe ich nur Patchworkdecken genäht, für die ich extra den Stoff gekauft habe. Dafür haben sich 15x15cm Quadrate als sehr geeignet herausgestellt. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch einen super Quilt gibt, wenn aus großen Stoffresten 15x15er Stücke gesammelt werden. Es ist bestimmt schön, wenn man zu bestimmten Stoffen dann noch sagen kann, welches eigentliche Projekt sich dahinter verbirgt.

Postkarten

Wie ich (hier) bereits geschrieben habe, kann man aus Stoffresten auch super Motive ausschneiden und sie auf Karteikarten kleben, um Post-/Geschenkkarten zu bekommen.

Inchies

Inchies sind Quadrate mit einer Größe von 1×1 inch (also 2,54×2,54 cm). Diese können aus allen erdenklichen Materialien bestehen und werden nach Wunsch gestaltet. Meist werden mehrere einer „Serie“ zu einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Farbe gebastelt. Hier können auch gut kleine Stoffquadrate als Hintergrund genommen werden. Inchies werden oft getauscht und für Karten oder Bilder verwendet.

Schlüsselbänder

Sind viele rechteckige Stücke übrig, können diese zu einem langen Streifen zusammengenäht werden; diese werden dann wiederum wie ein Schrägband zusammengelegt und zugenäht. Daraus können dann super kunterbunte Schlüsselbänder genäht werden. Beim Schlüsselring einnähen kommt es schon mal dazu, dass sich beim Nähen alles etwas knubbelt. Um dem entgegen zu wirken habe ich mir nun D-Ringe besorgt. Außerdem habe ich eine Anleitung gesehen, wo der Ring in den langen Stoffstreifen eingenäht wurde, noch bevor dieser als Schrägband zusammengenäht wurde. Der Stoffstreifen wurde mit dem eingefädelten Ring geschlossen und erst dann als Schrägband genäht. Danach muss nur noch eine Naht gesetzt werden, damit der Schlüsselring nicht verrutschen kann. Dies werde ich dann beim nächsten Mal versuchen.

Selbstgemachtes Tape

Aus langen schmalen Streifen können mit etwas doppelseitigem Klebeband eigene Tapes gemacht werden. Ein Beitrag zum Thema Washi Tapes gibt es Ende September :-).

Geschenkanhänger

Aus wirklich kleinen Stoffstreifen kann man super mit etwas Pappe kleine Geschenkanhänger machen. Einfach angenäht und ein Stück Wolle durch und fertig ist der Anhänger. Davon habe ich mittlerweile so viele, dass ich locker jeden Tag eins verschenken könnte…

Taschen für Steine

Bei den oben genannten Ideen bietet sich vor allem Baumwolle an. Für die kleinen Taschen, die ich für eine Freundin nähe, ist Baumwolle natürlich auch super. Aber hier probiere ich auch viel mit anderen Stoffen herum. Hier habe ich schon Reste von kaputten Jacken (Softshell und Fleece) und LKW Plane benutzt. Da ich mittlerweile am liebsten die Variante zum Zuziehen (siehe hier) nähe, haben sich aber festere Stoffe wie Jeans und Plane als untauglich erwiesen.

Aufnäher

Aus größeren Jersey-Resten können gut Motive ausgeschnitten werden, um T-Shirts, Hosen, Pullis und sonstige Kleidung aus Jersey zu verschönern/auszubessern.

Mütze

Aus kleineren, vor allem länglichen Jersey-Resten kann man super eine Zipfelmütze nähen. Einfach die Streifen aneinandernähen und dann die Zipfelmütze aufzeichnen. Dann braucht man nur noch ein neues passendes Bündchen und fertig ist die neue bunte Mütze.


Ihr seht es gibt eine Fülle an Ideen, was man mit Stoffresten anfangen kann, sicher fallen euch noch ein paar ein. Würde mich über ein paar Anregungen in den Kommentaren freuen,

eure Sonja

Allgemein

Basteln nebenbei

Ist das Nähen und Basteln nun eine Haupt- oder eine Nebenbeschäftigung? Ich sage: Es kommt darauf an! Mehr dazu in diesem Beitrag:

Wenn ich mich an meine Nähmaschine setze, muss/kann ich in mein Bastelzimmer gehen. Das ist einerseits sehr schön, da ich dort alles griffbereit habe und Platz zum Austoben. Andererseits ist es aber eben in einem extra Zimmer, dort sitze ich dann alleine und das wird dann schnell zu leise/langweilig. Deshalb höre ich mir beim Nähen bzw. dem Zuschnitt und Zusammenstecken Podcasts an. Ich bin bei Podcasts gelandet, weil ich dabei meine Augen komplett beim Projekt lassen kann, ich aber dennoch etwas Unterhaltung habe und je nach Podcast noch etwas dazu lernen kann. Momentan sind es reine Audiopodcasts, denn bei den vorherigen Nachrichtenpodcasts mit Video habe ich dann doch ab und zu hingeschaut 😉. Bei einfachen Bastelarbeiten schaue ich aber dennoch ab und an mal einen Film/Folge einer Serie.

Wenn ich es etwas geselliger haben und im gleichen Zimmer wie mein Freund sein möchte, brauche ich ein flexibleres Projekt. Doodlen (hier) oder auch einfache Häkelketten (hier) haben sich beim Quatschen als gut machbar gezeigt.

Die beste Variante ist aber immer noch, wenn man gemeinsam etwas bastelt.

Wenn es an einem Projekt ist, ist das natürlich super. Aber auch, wenn man an getrennten Projekten arbeitet und zu zweit im Bastelzimmer ist, ist das einfach toll. Jeder bastelt an seinem, aber man kann quatschen, stolz die Resultate zeigen und ist einfach nicht so alleine. Ich hoffe, dass das in meinem neuen Bastelzimmer noch viel häufiger der Fall sein wird!

Wie handhabt ihr das so? Was macht ihr nebenbei? Oder ist doch die Handarbeit eher das „Nebenbei“?

Eure Sonja

DIY · Upcycling

Hausschuhe (DIY)

Wuuuhuuu wir ziehen um! Wie ihr hier schon gelesen habt, ziehen wir im September um. Da ich es seit dem Unterschreiben des Mietvertrages Ende Juli kaum erwarten kann, musste ich einfach schon mal was für das neue Heim machen.

Vermutlich kennt sie jeder von euch, die obligatorischen Filz-Gästehausschuhe. Nun, wir hatten noch keine, die gekauften Standard-Hausschuhe fand ich aber auch zu langweilig. Da wir ein kreativer DIY-Haushalt sind, muss das natürlich auch in so etwas Einfachem erkennbar sein.

Also habe ich angefangen, aus Resten individuelle Hausschuhe zu nähen. Hier gibt es eine kleine Anleitung dazu:

Als Muster habe ich mir ein Paar Hausschuhe des schwedischen Riesens genommen, um Form und Größe der Sohle zu bekommen. Für das Oberteil habe ich ein bisschen rumprobiert. Zunächst mit Papier, um beim Aufeinanderlegen der zwei Teile abschätzen zu können, ob der Zwischenraum für den Fuß reicht. Nach dem ersten genähten Schuh war dann klar, für mich (Größe 39) passt es, für meinen Freund (Größe 43) ist das Ganze etwas zu eng. Also haben wir das Oberteil noch etwas vergrößert, um auch zwei Paar für größere Füße zu haben.

Schnittvorlage

Für die Unterseite der Sohle habe ich alte Jeans genommen, für die restlichen Teile Baumwollstoffe. Damit es auch etwas warm hält, habe ich ein altes recyceltes Volumenfleece benutzt.

Nach dem Zuschneiden (je Schuh 1 Sohle aus Jeans, 1 Sohle aus Fleece, 1 Sohle aus Baumwolle; 1 Oberteil aus Fleece und 2 Oberteile aus Baumwolle) die Teile zusammenstecken.

TeileZusammengesteckt

Dann habe ich in der Mitte begonnen und eine Naht nach der der anderen nach außen genäht (je 1 Füßchen breit). Damit sind die Teile super zusammen und es kann nichts mehr knuddeln.

abnähen

Dann bekommt das Oberteil an der geraden Kante mit Schrägband einen schönen Abschluss (für die Kante habe ich selbstgemachtes Schrägband benutzt).

Kante

Dann werden Oberteil und Sohle zusammengenäht.

Zusammennähen

Zu guter Letzt bekommt der komplette Schuh noch mit Schrägband einen schönen Abschluss (hier habe ich gekauftes Band benutzt).

RandAnnähen

Damit die Hausschuhe – wie bei den Filz-Gästeschuhen auch – einen Ort haben wo sie hingehören, werde ich auch noch etwas nähen. Da ich aber schon etwas im Umzugsstress bin muss ich mal sehen wann ich dazu komme.

Ich hoffe euch gefällt diese kleine Anleitung,

eure Sonja

Allgemein

Wetterbedingtes Arbeiten

Saisonbedingtes Arbeiten kennt ihr sicher alle. Im Herbst beginnt man mit den Weihnachtsgeschenken und der -deko, im Frühling bastelt man die Oster- und Muttertagsgeschenke. Vor allem bei der Herbstdeko ist man auch auf die Materialien der Jahreszeit angewiesen: Kastanien, Zapfen, buntes Laub…

Temperaturabhängiges Arbeiten

Ich habe aber nicht nur saisonbedingt einige Projekte unfertig da liegen, sondern auch wetterbedingt. Denn wenn im Sommer die Hände so richtig schön schwitzig sind, empfinde ich einige Materialien einfach als unangenehm. Fakt ist, im Sommer arbeite ich nur sehr ungern und deshalb fast gar nicht mit Wolle. Meinen angefangenen Knüpfteppich lagere ich nach dem Winter ein. Im Sommer schnappe ich mir lieber mal ein Projekt, bei dem ich mit Papier arbeiten kann. Auch Nähen ist in Ordnung, wenn man nicht gerade eine große Decke quiltet, die einem dabei ständig auf dem Schoß liegt 😉.

Aber im Sommer habe ich auch immer das Bedürfnis raus zu gehen. Doch was kann man dann draußen basteln? Papier fliegt schnell mal weg; Wolle ist da praktisch, aber eben wieder unangenehm bei schwitzigen Fingern. Also bleibe ich entweder drinnen oder lese ein Buch.

Es kommt der Arbeitsplatz im Garten…

Mal sehen, wir ziehen im September aus unserer Wohnung im dritten Stock aus und in ein Haus mit Garten. Dort habe ich von meinem Bastelzimmer einen direkten Zugang auf die Terrasse und den Garten. Ich hätte gerne direkt neben der Terrassentür einen schönen Tisch, damit ich auch draußen basteln kann und hoffe, so beides verbinden zu können.

Habt ihr einen schönen Arbeitsplatz im Freien oder wie handhabt ihr das so?

Eure Sonja