DIY · Upcycling

Flaschengeister Halloween (Upcycling)

In 2 Wochen ist Halloween! Eigentlich habe ich es ja nicht so mit Halloween, aber eine Bastelidee dazu finde ich schon lange sehr witzig. Als ich dann beim Aufräumen tatsächlich noch einen Teelichtkürbis gefunden habe, habe ich kurzentschlossen gebastelt, um doch ein kleines bisschen zu dekorieren.

Material:

  • Glasflaschen (Farbe der Flaschen ist egal)
  • Mullbinden (z.B. aus dem abgelaufenen Erste-Hilfe-Set aus dem Auto ;))
  • Etwas Sprühkleber (anderer Kleber funktioniert vermutlich auch)
  • Eine Korkenlichterkette (wie hier)
  • Wackelaugen (Augen können auch mit Edding aufgemalt werden)

Material

Anleitung:

  1. Glasflaschen spülen und am besten das Etikett vollständig entfernen
  2. Etwas Sprühkleber auf die Flasche sprühen und mit der Mullbinde loswickeln
    (Keine Sorge, wenn es Falten wirft oder ungleichmäßig ist; es sollen Geister sein ;))
  3. Das Ende wieder mit etwas Kleber fixieren
  4. Wackelaugen aufkleben oder Augen aufmalen
  5. Korkenlichterkette einfädeln

Fertig!

Das Ganze geht natürlich auch mit Einmachgläsern und Teelichtern. Im Prinzip kann man also direkt loslegen. Irgendwas Passendes wird sich schon finden :-D.

Ich hoffe, euch hat diese Minianleitung gefallen,

eure Sonja

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DIY · Upcycling

„Mama-Bär“ (Upcycling)

Ich hatte vor einer ganzen Weile (ich sollte mir besser aufschreiben was ich wann verschenke) meinem Vater einen kleinen Bären aus einem alten Hemd von ihm genäht. Den fand er super und hat ihn seitdem auf seinem Nachttisch stehen. Einmal meinte er, es würde noch der „Mama-Bär“ fehlen. Also gab es dieses Jahr zum Geburtstag einen Bären aus einem alten Oberteil von meiner Mutter.

Nachdem das passende Oberteil gefunden war, habe ich also schnell das alte Schnittmuster rausgesucht und konnte so direkt den Stoff zuschneiden.

Das Schnittmuster und auch das Zusammennähen sind im Prinzip ganz einfach. Es ist nur alles etwas klein und man braucht ein wenig Geduld beim Nähen.

Die Vorderseite ist in zwei Teile aufgeteilt, damit der Bär auch 3D wird. Einmal rechts und einmal links dasselbe Schnittmusterteil. Dann einmal den gesamten Bären als Hinterteil.

Vorlage

Die Vorderteile werden in der Mitte aneinandergenäht (von Ohr bis Schritt).

VorderteileZusammengesteckt

Dann werden Vorder- und Hinterteil (die schönen Seiten aufeinander gelegt) zusammengenäht (Wendeöffnung nicht vergessen!).

VorderteilAnHinterteilGesteckt

Und genau hier habe ich immer wieder Probleme, dass die zwei Teile auch genau aufeinander passen. Nach dem ersten Zusammennähen prüfe ich dann auch noch einmal die Naht und verbessere zu dünne Stellen, damit der Bär beim Umdrehen nicht an diesen Stellen auseinander geht.

Nachdem der Bär dann ohne Löcher umgedreht war habe ich ihn mit Füllwatte gestopft. Ich finde es ziemlich schwierig, die passende Füllung (nicht zu fest und nicht zu wenig) zu finden. Wendeöffnung zunähen und dann sieht es auch schon fast wie ein Bär aus.

Zusammengenäht

Danach habe ich noch die Ohren abgesteppt und mit blauem dickeren Garn Augen und Nase/Mund aufgestickt.

DetailansichtGesicht

Und fertig ist der „Mama-Bär“. Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen,

eure Sonja

BärFertig

Allgemein

Neue Blogkategorie?

In letzter Zeit habe ich wieder das Lesen für mich entdeckt. Im Urlaub habe ich in den drei Wochen gleich zwei Bücher „verschlungen“. Wenn ich mal angefangen habe, kann ich nur schwer ein Buch weglegen. Deshalb habe ich schon länger nicht mehr wirklich viel gelesen. Es war einfach keine Zeit für so eine ausufernde Beschäftigung. Aber gerade die letzten Tage, die so trübe grau waren, haben mich dazu gebracht, mich mit einem Buch und Kuschelquilt auf die Couch zu verziehen. Aber das heißt natürlich auch, dass ich weniger Zeit habe zum Basteln und somit auch für den Blog. Deshalb habe ich überlegt, ob ich eine neue Kategorie „Bücher“ auf dem Blog einrichten soll, in der ich über das eine oder andere Buch etwas schreibe. Vor allem da ich über ein anderes Projekt (darüber werdet ihr hier sicherlich später auch noch etwas lesen) auf einen Verlag gestoßen bin, der mir angeboten hat, Probeleserin zu werden. Das werde ich jetzt auch einmal probieren. Das erste Buch habe ich die letzten Tage auch schon angefangen zu lesen.

Lesen ist schon schön, aber man hat danach nichts „in der Hand“. Ich kann danach nicht hingehen und meinem Mann oder euch zeigen, was ich an dem Tag „geschafft“ habe. Das ist bei Filmen ja genauso. Dafür nehmen wir uns auch nur selten wirklich Zeit. Meistens gucken wir was „nebenbei“ beim Essen oder auch beim Basteln. Wobei hier das „reine“ Hören von Podcasts noch am besten ist (siehe „Basteln nebenbei“). Beim Lesen geht das eben nicht, da ist eher das Lesen die Nebenbeschäftigung oder der sinnvolle Zeitvertreib, um z.B. die Wartezeit rum zu bekommen. Wenn ich lange auf den Bus warten muss, ist das z.B. sehr praktisch. Da mir beim Lesen im Bus meistens schlecht wird, ist das leider keine gute Idee. Wenn ich aber weiß, dass ich länger auf den Bus warten muss, nehme ich mir derzeit den Reader mit. Bisher habe ich immer nur gedruckte Bücher gelesen. Die Rezensionsexemplare vom Verlag sind allerdings allesamt E-Books. Also habe ich mir jetzt mal den Reader von meinem Mann geliehen. Es ist schon etwas anderes als ein richtiges Buch. Aber es hat eben seine Vorteile. Es ist leichter und kleiner als ein richtiges Buch. Außerdem kann es in meiner riesigen Tasche keine Eselsohren bekommen :D. Und wenn ich abends im Bett lesen möchte, kann ich einfach das Licht im E-Book an machen und störe nicht mit dem großen Licht meinen Mann beim Schlafen. Ein Vorteil ist außerdem, dass man keine riesigen Bücherregale für all die Bücher braucht. Aber genau das ist auch irgendwie ein Nachteil, ich habe es nämlich irgendwie gerne, dass man sich vor das Regal stellen kann und sieht was man so alles hat…

Mal sehen, vielleicht wird es jetzt doch mal Zeit für einen eigenen Reader. Mein Mann hat seinen immerhin schon seit gut sechs Jahren.

Da nun aber vermutlich doch einige Zeit für das Lesen und Rezensieren (mal sehen wie mir das dann so gefällt 😀 ) „drauf gehen“ wird, frage ich euch, wollt ihr eine neue Bücher Kategorie, in der ihr dann auch die Rezensionen lesen könnt? Oder soll es lieber ein „purer“ Bastelblog bleiben?

Nach dem Schreiben geht es jetzt wieder zum Lesen,

eure Sonja

DIY · Upcycling

Namensschild (Garten-Reihe/Keller-Reihe)

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Beitrag aus der „Keller-Reihe“.

Da es nicht ganz so einfach ist unseren Eingang zu finden, haben wir dieses Mal ein gut erkennbares Schild für ans Gartentor gemacht.

Dafür haben wir uns für ein schönes Eichenbrett aus unserem Fundus entschieden, dass am Rand eine etwas rundere Form bekommen hat.

Brett

Darauf haben wir unseren Namen mit Bleistift gemalt.

Vorgemalt

Das Vormalen habe ich übernommen, mit dem V-Form-Schnitzbeitel ausschnitzen mein Mann.

 

Die Vertiefungen habe ich dann mit Kreidefarbe ausgemalt.

 

Nach dem Trocknen der Farbe, einfach das Übergemalte und die Kanten etwas abschmirgeln und das Ganze mit Parkettlack lackieren, um es haltbar zu machen.

Eingepinselt

Und Fertig ist unser neues Schild, damit unser Besuch uns hoffentlich besser findet.

Eure Sonja

Allgemein

Urlaubsbericht

Da sind wir wieder!

Der Urlaub ist nun leider vorbei und ich möchte euch die tollen Fotos und ein kleines Fazit über das Campen mit dem Beuteltier (Ab in den Urlaub) nicht vorenthalten.

Wir waren nun 17 Tage im Baltikum unterwegs. Da hatten wir uns ganz schön was vorgenommen. Tagsüber durch die Gegend fahren und Sehenswürdigkeiten anschauen und abends irgendwo einen Platz zum Essen und Schlafen finden. Den nächsten Morgen ging es dann auch schon wieder direkt weiter. Der Umbau von Schlaf- zu Fahrtvariante klappte ganz gut und relativ schnell. Alles in allem waren wir aber morgens mindestens eine Stunde damit beschäftigt, uns und das Auto fertig zu machen. Super praktisch für das morgendliche schnelle Frühstück war da unsere ausziehbare Tischplatte. Was aber genervt hat war die Tatsache, dass unsere tolle Kompressorkühlbox (die super kaltgehalten hat!) zu groß für unter das Bett war. Für die Fahrt stand Kühlbox in der Mitte der Schlafbox unter dem herausnehmbaren Brett. Was dazu geführt hat, dass die Matratze etwas hochstand. So konnte sie aber während der Fahrt lüften,  was ja wiederum gut war. Nachts wurde die Box dann auf den Beifahrersitz gestellt. Also ein ewiges hin und her, aber das war es wert.

Da wir so eine lange Strecke vor uns hatten und jeden Tag viel unterwegs waren, haben wir auch nur einmal (als wir zwei Tage auf einem Campingplatz waren) unser großes Zelt aufgebaut. Das hatten wir zur Hochzeit extra für den Urlaub von Stivis Geschwistern geschenkt bekommen. Es ist ein Vorzelt fürs Auto. Aufgebaut ist es einfach riiiesig, da sieht unser Auto echt winzig aus. Es ist auch innerhalb von einer halben Stunde aufgebaut, mithilfe einer Magnetleiste hält es gut und dicht am Auto und man kann durch unsere Seitenschiebetür gut einsteigen. Das ist schon komfortabel, wenn man sich im Zelt stehend umziehen kann und sich nicht im Auto verrenken muss. Außerdem hat es am ersten Abend geregnet und wir konnten so super unter dem kleinen „Vorzelt“ kochen.

Als wir dann wieder fahren wollten, haben wir aber statt der normalen 1-1,5 Stunden ganze 4 Stunden gebraucht bis wir fertig waren. Denn das Zelt wollte einfach nicht richtig trocken werden…

So haben wir uns entschieden, das Zelt diesen Urlaub nicht mehr zu benutzen und lieber nächstes Jahr einen Urlaub zu machen, der auf das Zelt abgestimmt ist. Also an einem einzigen Ort, von dem aus wir Tagestouren machen und das Zelt (mit Stühlen und Co.) einfach dort lassen können. Wo es hingeht wissen wir noch nicht genau, vermutlich wird es was Innerdeutsches, also falls jemand Tipps hat immer raus damit 😉

Was ich euch im Text vor dem Urlaub gar nicht verraten habe, was aber einfach mega praktisch war, ist der USB Ladestecker, den mein Mann nach dem letzten Urlaub ins Auto eingebaut hat. So konnten wir während der Fahrt die Kühlbox über den Zigarettenanzünder betreiben und hatten trotzdem noch 2 USB Stecker für das Navi und was auch immer wir sonst so laden wollten (z.B. Handys und Kameraakkus). Im Baltikum war es aber nicht schwer an Strom zu kommen. Viele Campingplätze hatten sogar an ihren überdachten Sitzplätzen Steckdosen. Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl sein Handy an einem Baumstamm zu laden :-D.

Zur neuen Matratze kann ich sagen, dass sie auf jeden Fall besser ist als die alte geteilte Variante. Sie rutscht nicht mehr rum, ist ja auch etwas höher, sodass nicht mehr so viele Lücken da sind, wo Handys oder Ähnliches verschwinden. Aber ich hatte  gegen Ende des Urlaubs öfter mal Hüftschmerzen, wenn ich morgens aufwachte und freute mich deshalb schon riesig auf unser richtiges, megabequemes Bett!

Die letzten beiden Tage haben wir auf einem Campingplatz am Meer verbracht. Noch einmal richtig ausspannen, nicht jeden Tag fahren müssen. Und vor allem an diesen Tagen auch Zeit für die Hobbies haben! Leider war das Wetter nicht so gut, eher stürmisch. Da war mein mitgenommenes Nähzeug nicht so optimal, weshalb ich nur wenig damit gemacht habe. Lieber in die Decke einmummeln und lesen, rätseln oder eben auch diesen Text vorbereiten ;-). Für Stivis Schnitzerei war das Wetter kein Problem. Er hat sich auch freudig ans Werk gemacht.

GeschnitzteWikinger

Da wir ja nun häufig am Strand waren, konnte ich es einfach nicht lassen und habe einige Steine gesammelt. Da habe ich auch schon die eine oder andere Idee, was ich damit anstellen könnte. Darüber werdet ihr dann sicher demnächst auch hier was lesen,

bis dahin eure Sonja

 

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Trittsteine mit Mosaik (Garten-Reihe)

Heute seht ihr, wie wir für den Garten Mosaik-Trittsteine gemacht haben.

Da von unserem Vogeltränken-Projekt noch ziemlich viele Fliesen und etwas Beton übrig waren, lag die Idee nah, dass wir selber Trittsteine machen, als welche für unseren Garten gebraucht wurden.

Als Form haben wir zwei alte Pfannen verwendet, deren Beschichtung nicht mehr gut war. So sind auch sie noch zu etwas gut ;-).

Anleitung:
  • Fliesen zerkleinern und z.B. in einem Blumenmuster in die (geölte) Pfanne legen. Achtung, die schöne Seite nach unten!

PfannenMosaik

  • Beton langsam drauf gießen und etwas schütteln, damit die Luftblasen rausgehen. Aber Vorsicht, dass euer Fliesenmuster nicht verrutscht!
  • Trocknen lassen

BetonNochNass

  • Vorsichtig aus der Pfanne holen (BILD)

AusDerPfanneOhneFugen2

  • Fugenmasse aufbringen, trocknen lassen und dann mit einem Schwamm von den Fliesen wieder abwaschen (Bild fehlt leider)

Die zweite Variante, in der wir zunächst Fugenmasse auf die Scherben gegossen haben, hat nicht gut geklappt. Das Ganze ist beim Rausmachen aus der Pfanne zerbrochen. Das könnte aber auch daran gelegen haben, dass wir vergessen haben die Pfanne vorzubereiten, sie also sauberzumachen und zu ölen.

Da der zweite Versuch nun nicht so erfolgreich war, haben wir unsere ersten beiden Trittsteine an einen Freund verschenkt, von dem ein Teil der Fliesen kam. Als kleine Erinnerung an das alte Bad, von dem die Fliesen stammten ;). Unsere Trittsteine müssen dann erst einmal noch warten. Diese seht ihr dann zusammen mit anderen mittlerweile / zwischenzeitlich fertig gewordenen Blog-Projekten gegen Ende des Jahres.

Einen Tipp zum Schluss haben wir aber noch für euch: Die Platten sind sehr zerbrechlich, wenn man sie einfach nur so auf den Boden legt und drauf rumläuft. Besser richtig einbuddeln und evtl. sogar – wie bei einem richtigen Weg – den Untergrund dafür herrichten.

Ich hoffe, euch gefällt die zweite Bastelidee mit alten Fliesen,

eure Sonja

DIY

Sonnenschutz für Doppel-Fahrradanhänger

Seit Anfang des Jahres habe ich ein neues Patenkind *yiipii* und dieses möchte ich natürlich auch gerne Beschenken. Da die Kleine das zweite Kind ist, haben sie natürlich schon ziemlich viel von der üblichen Ausstattung. Deshalb habe ich für Ostern gefragt, was sie sich denn wünschen. Nun einen Sonnenschutz für den Doppel-Fahrradanhänger könnten sie jetzt gut gebrauchen.

Also bin ich online auf die Suche gegangen, habe nach genaueren Spezifikationen gefragt (UV-sicherer Stoff oder normaler Baumwollstoff; kann der Anhänger dauerhaft modifiziert werden oder nicht) und bin dann zu dem Ergebnis gekommen, dass ich mir aus den verschiedenen Anleitungen und Ideen selbst etwas zusammen basteln muss. Aber das ist ja auch das Schöne am Selbermachen, dass man auf solche Wünsche eingehen kann!

Es sollte ein UV-sicherer Stoff sein und der Anhänger nicht dauerhaft modifiziert werden.

Also habe ich einen Stoff besorgt, welcher nach australischem Standard einen UV-Schutzfaktor 50+ hat. Eigentlich ist es wohl eher ein Markisenstoff, aber macht ja nichts.

Stoff

Nach der Hochzeit hatte ich dann auch endlich Zeit, mich an die Nähmaschine zu setzen.

Im Prinzip habe ich nur Vierecke in den Maßen des „Fensters“ genäht und dort Gurtbänder an den Seiten angenäht.

MitGurten

Die Gurtbänder waren noch etwas länger, damit wir vor Ort am Fahrradanhänger die richtige Größe nehmen konnten. Dann einfach ein paar KamSnaps (Druckknöpfe) an der passenden Stelle an Gurt anbringen, um den Rahmen geknöpft und fertig ist der UV-sichere Sonnenschutz.

SonnenschutzMontiertHoch

Dieser kann dann am Rahmen verschoben oder auch einfach teilweise abgemacht werden. So kann man ihn flexibel an alle Gegebenheiten anpassen.

Ich hoffe, euch gefällt das Ergebnis so sehr wie mir,

eure Sonja